Pastoralverbund
Arnsberg - Neustadt

Die drei katholischen Kirchengemeinden
Liebfrauen - St. Norbertus - St. Pius.

Pastoralkonzept Auf einen Blick Definition/Struktur Gründe
Koordinierungskreis Auf dem Weg Zeitablauf Übersichtsplan

Pastoralkonzept

Vorgeschichte und Absichten Klausurtagung der Pfarrgemeinderäte 2007 Presseberichte
Auftaktveranstaltung/Konzeptentwicklung Vorstellung Sinus-Studie

Vorgeschichte und Absichten

Ein Pastoralkonzept für den Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt
Zur Zeit sind die Pfarrgemeinderäte der Gemeinden Liebfrauen, St. Norbertus und St. Pius mit der Erstellung eines Pastoralkonzeptes befasst. Nachfolgend soll die "Vorgeschichte" bis zum Konzept erläutert werden. Wei-ter wird über die konkreten Hintergründe und Absichten eines Pastoralkonzeptes informiert.

Perspektive 2014: "Auf Dein Wort hin werfen wir die Netze neu aus!"
Das Erzbistum Paderborn hat in den zurückliegenden Jahren die pastorale Situation im Bistum analysiert. Vorausgegangen waren Pastoralgespräche des Erzbischofs in allen Dekanaten und repräsentative Befragungen. Aktuelle Faktoren wie die abnehmende Zahl der Katholiken und der Rückgang der Priesterzahlen wurden einbezogen.
Am 30. Oktober 2004 hat Herr Erzbischof Hans-Josef Becker seine Zielvorstellungen im Rahmen einer Tagung in Schwerte formuliert. Der Erzbischof stellte zunächst die pastorale (Ist-) Situation dar, um dann daraus Kon-sequenzen für die zukünftigen pastoralen Perspektiven und Schwerpunkte zu entwickeln. Es handelt sich um ein programmatisches Arbeitsprogramm für 10 Jahre, das in Form der Broschüre "Perspektive 2014" vor-liegt. Dabei bleibt der gemeinsame Auftrag derselbe wie zuvor: den Menschen im Erzbistum das Evangelium glaubwürdig zu verkünden in den kirchlichen Grunddiensten der "martyria, diakonia und liturgia", d. h. in Wort, Tat und Feier. Als Stichworte werden z. B. aufgeführt: die Berufung aller Getauften zur Mitwirkung in der Kirche, die Verantwortung der Christen in den Gemeinden und die kooperative Entwicklung der Gemeinden im Pastoralverbund. Der Erzbischof möchte eine Erneuerung der Kirche von innen, vom Glauben her. Hierzu stellt er verschiedene Zielvorstellungen erläuternd dar.
Bei dieser Gelegenheit erhielten die Pastoralverbünde unter Terminsetzung den Auftrag, ein Pastoralkonzept für ihren Pastoralverbund zu entwickeln. Dieses Konzept ist wesentliche Grundlage für die bischöfliche Visitation, die zukünftig als Instrument der Pastoral- und Personalentwicklung zu verstehen ist. Ausdrücklich werden vom Erzbischof im Konzept Aussagen zu den folgenden Themenfeldern gewünscht: Zielsetzung in den pastoralen Grunddiensten, Ehrenamtlichenförderung, Schwerpunkte der Gremienarbeit im Pastoralverbund, Einsatzprofile der unterschiedlichen pastoralen Dienste, die Jugend- und Familienpastoral, Vernetzung der Caritasarbeit, Zusammenarbeit mit den Schulen.

Die Konzeptentwicklung
In den zurückliegenden Monaten hat es Gespräche hierüber in dem Koordinierungskreis sowie den Pfarrge-meinderäten des Pastoralverbundes gegeben. Die drei Pfarrgemeinden haben in ihren Gemeinden informiert. In St. Norbertus wurde im Pfarrbrief und in Gremien darauf hingewiesen.

Die Konzeptentwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Haupt- und Ehrenamtlichen in die alle Gremien und Gruppen der Gemeinden (PGR, KV, Koordinierungskreis) eingebunden werden. Am Anfang der Konzept-entwicklung muss die Frage nach dem eigenen Profil der Gemeinde stehen: Was kennzeichnet uns? Was hat unseren bisherigen Weg geprägt? Wo liegen unsere Stärken? Was bringen wir in den Pastoralverbund ein? Was gehört zu uns und liegt uns so am Herzen, dass wir es auch im Pastoralverbund nicht missen möchten? Denn: Nur wer weiß, wer er ist, kann sich selbst vertreten.
Die Gegebenheiten der einzelnen Pfarrgemeinden und des Pastoralverbundes sowie ihre Lebensbedingungen werden wahrgenommen und gedeutet; Ziele werden gesetzt und Maßnahmen und Projekte unterschiedlichster Art geplant. So befassen sich die Pastoralverbünde mit ihrer inhaltlichen und pastoralen Ausrichtung und den veränderten pastoralen Situationen in ihren Gemeinden. Das Konzept wird erstellt, um das Profil der Gemeinde nach innen und außen deutlich zu machen, begründet Prioritäten in der Pastoral zu setzen, sich eindeutig für neue Akzente und Projekte und gegen überkommene Aufgaben und Anforderungen zu entscheiden, Bewährtes festzuhalten sowie vor allem das Evangelium den Menschen näher zu bringen.
Das Pastoralkonzept bleibt eine "Dauerbaustelle", es wird nie fertig, es wird fortgeschrieben und an neue Bedingungen und geänderte Entwicklungen angepasst. In einer Klausur mit allen Mitgliedern der drei Pfarrgemeinderäte des Pastoralverbundes Arnsberg-Neustadt wird das Thema diskutiert, die Konzeptentwicklung wird begonnen und erste konkrete Punkte werden fixiert. Gastgeber dieses Treffens ist am 20. Oktober (9.00 h bis 17.00 h) die Gemeinde St. Norbertus. In dieser Form wird zukünftig in Pfarrbrief und Internet über die Fortschritte und das Pastoralkonzept weiter berichtet.
Weitergehende Informationen zum Pastoralkonzept mit vielen Hinweisen unterschiedlichster Art finden sich unter http://www.erzbistum-paderborn.de/pastorale-informationen und dort unter "Konzeptentwicklung in den Pastoralverbünden".