Chronik der Gemeinde St. Norbertus

Der Gründung der Pfarrvikarie St. Norbertus ging eine interessante Entwicklung voraus. Die Geschichte begann nach dem Ende des 2. Weltkrieges im Jahre 1945. Der damalige Propst an der St. Laurentius-Propstei, Prälat Dr. Theodor Legge, setzte sich nach den erforderlichen Wiederaufbauarbeiten in der Propsteigemeinde und nach Errichtung der Pfarrvikarie Hl. Kreuz für die seelsorgerischen Belange der zur Propsteigemeinde gehörenden Katholiken im neuen Stadtteil Gierskämpen ein. Der weitere Ausbau des südlichen Stadtteils der Stadt Arnsberg machte es notwendig, für die Katholiken ein eigenes kirchliches Zentrum zu schaffen, um den Menschen dort gottesdienstliche und außerliturgische Begegnung zu ermöglichen und so eine lebendige Gemeinde entstehen zu lassen.

Im Mai 1962 wurde von der Propsteigemeinde zunächst ein Gelände im "Alten Feld" zur Errichtung eines Gemeindezentrums erworben.
Um den Katholiken des südlichen Stadtteils schon vor Fertigstellung des Gemeindezentrums im "Alten Feld" eine Möglichkeit zu schaffen, ihren Gottesdienst "vor Ort" zu feiern, wurde im Oktober 1964 eine alte Wehrmachtsbaracke in Gierskämpen angemietet.
Nach Abschluß umfangreicher Veränderungen konnte Weihnachten 1964 die erste Messe in dieser "Notkapelle" gefeiert werden.

Der im Februar 1965 neu ernannte Propst, Geistl. Rat Clemens Brüggemann, setzte die vielfachen Bemühungen des Vorgängers um die Menschen im südlichen Stadtteil und die Errichtung eines kirchlichen Zentrums fort.

Im 1. Halbjahr 1967 mußte der vorgesehene Standort eines kirchlichen Mittelpunktes neu überdacht werden. Die Planungen im "Alten Feld" wurden hinfällig, da die Stadt Arnsberg das "Alte Feld" nicht als Wohngebiet auswies. So hätte das Zentrum ganz am Rande des Stadtteils gelegen.
Außerdem war an diesem Grundsück der Kreis-Caritas-Verband interessiert, der dort eine Tagesstätte und eine Werkstatt für Behinderte errichten wollte.

Der damalige Kreis Arnsberg bot dann der Propsteigemeinde ein Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Kreisbeispielwirtschaft im "Dickenbruch" an.
Im Juni 1967 wurde der Kaufvertrag unterzeichnet.

Da dieses Gelände nunmehr auf dem Gebiet der Liebfrauen-Gemeinde lag, ergaben sich hier im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung eines Zentrums Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den einzelnen Gemeinden. Auch die Frage der Bildung eines neuen Seelsorgebezirkes aus Gebietsteilen der Propstei-,Liebfrauen und St. Pius-Gemeinde führte zunächst zu kritischen Äußerungen. auf einer gemeinsamen Pfarrversammlung der Mitglieder dieser drei Gemeinden am 24.November 1969 sprachen sich die Anwesenden einstimmig für den Bau eines Gemeindezentrums durch die Propsteigemeinde und Bildung eines neuen Seelsorgebezirkes aus.

Mit Urkunde des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn wurde mit Wirkung vom 15. Februar 1971 der neue Seelsorgebezirk Arnsberg-Süd gebildet. Er erhielt den Namen "St. Norbertus".

Dieses entsprach s.Zt. den Wünschen der zum Seelsorgebezirk gehörenden Katholiken. Der Name des Hl. Norbertus wurde gewählt, da die damalige Muttergemeinde St. Laurentius-Propstei aus dem Kloster Wedinghausen, einem ehemaligen Prämonstratenser- bzw. Norbertiner-Kloster hervorgegangen ist, dessen Ordensgründer der Hl. Norbertus war.

Mit der Seelsorge im neuen Seelsorgebezirk wurde von der Propstei-Gemeinde Herr Vikar Heinrich Spreen betraut.

Dipl. Ing. Werner Hille, Neheim, wurde, nachdem sein Vorentwurf durch eine Jury von Bausachverständigen für gut befunden wurde, mit der weiteren Planung des Gemeindezentrums beauftragt. In den nachfolgenden Jahren wurden die Planungen für das Gemeindezentrum weiter konkretisiert.

Auch der Bau und die Trägerschaft eines Kindergartens wurden in Angriff genommen, nachdem die Stadt Arnsberg die notwendigen finaziellen Hilfen zugsagt hatte.

Am 22.September 1974 konnte endlich der "erste Spatenstich" für den Bau des Gemeindezentrums St. Norbertus getan werden. Der Chronist schrieb hierzu:"Vorausgegangen war ein festlicher Feldgottesdienst in Konzelebration mit Propst Clemens Brüggemann, Vikar Heinrich Spreen und Vikar Peter Hellersberg.

Unter einem schlichten Birkenkreuz und umgeben von Baggern und anderen Baumaschinen feierten sie mit der großen Zahl der anwesenden Gemeindemitglieder und Gäste, unter ihnen Landrat Füllgräbe und Bürgermeister Rupp, das feierliche Hochamt".

Am 29. Juni 1975, am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, wurde der Grundstein für das neue Gemeindezentrum gelegt. Das Richtfest konnte am 17. Oktober 1975 gefeiert werden.

Der Kindergarten St. Norbertus öffnete bereits am 1. September 1975 die Tore für die Kinder.
Die feierliche Weihe fand am 12. Dezember 1975 statt.

Am 6. Juni 1976, dem Pfingstfest, dem Fest des Pfarrpatrons St. Norbertus, erfolgte die Weihe des Gotteshauses und Gemeindezentrums durch den H.H. Weihbischof Dr. Nordhues.

Im Mai 1977 wurden die Jugendräume im Untergeschoß des Gemeindezentrums eingerichtet. Dazu hatte die Stadt Arnsberg die Gewährung eines Zuschusses zugesagt.

Ein großer Tag für die Gemeinde war der 5. Juni 1977. An diesem Tage konnte die neue Orgel, gebaut durch die Firma Stockmann, Werl, feierlich eingeweiht werden. Die Anschaffung dieser Orgel wurde möglich durch eine Spende des Pastors Spreen und seiner Mutter.

Am 1. November 1977 wurde die Gemeinde St. Norbertus zur selbstständigen Pfarrvikarie mit eigener Vermögensverwaltung erhoben.

Herr Propst Clemens Brüggemann, der sich in den vergangenen Jahren engagiert für den Bau des Gemeindezentrums St. Norbertus eingesetzt hat, trat aus gesundheitlichen Gründen zum 1. Juli 1978 in den Ruhestand. Zu seinem Abschied schenkte er der Gemeinde St. Norbertus ein Reliquiar, welches unter dem Altartisch der Kirche aufgestellt ist.

Im Jahr 1985 konnte im Rahmen der Altarraumgestaltung der neue Tabernakel aufgestellt und geweiht werden. Im gleichen Jahr wurde ebenfalls ein Ambo aufgestellt.

Eine schwere Erkrankung des Pastors Heinrich Spreen zwingt ihn zur teilweisen Unterbrechung seiner Tätigkeit von 1989 bis 1990. Dank der Mithilfe aller Gemeindemitglieder und der Geistlichkeit der anderen Kirchengemeinden konnte eine rege und lebendige Gemeinde St. Norbertus erhalten werden. Besonders Propst Karl-Gerd Kopshoff war in dieser Zeit der Gemeinde und seinen Gremien ein guter Freund und Helfer.

Der Kirchenvorstand faßte Anfang des Jahres 1989 den Beschluß Kirchenbänke neu anzuschaffen. Die alten, recht unterschiedlich gearbeiteten Bänke konnten so im Mai / Juni 1989 ersetzt werden.

Am 12. April 1991 verstarb Pastor Heinrich Spreen nach langer schwerer Krankheit in Arnsberg.
Seine letzte Ruhe fand er im Priestergrab auf dem Waldfriedhof.

Nach dreimonatiger Vakanz der Pfarrstelle übernahm am 13. Juli 1991 Herr Pastor Johannes Nokelski die Leitung der St. Norbertus-Gemeinde. Herr Pastor Nokelski wurde 1938 in Danzig geboren. Bisher war er Pfarrer in Rüthen.

Im Kirchenvorstand wurden im März 1992 Überlegungen zum Bau eines Kirchturms angestellt. Ein gewisser finazieller Grundstock für die Baukosten war durch eine frühere Spende des verstorbenen Pastors Heinrich Spreen vorhanden.

Nach langen Überlegungen und Vorplanungen des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates wurde im Jahr 1994 entschieden, einen Glockenturm in St. Norbertus zu errichten.

Dipl. Ing. Werner Hille legte einen ersten Entwurf des Turms vor. Die Gesamthöhe des Turms beträgt hiernach 20 m.In der Glockenstube ist Platz für 4 Glocken vorgesehen.

Die Baubehörde des Erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn erteilte die Genehmigung.

Im Oktober 1994 konnte mit den Erdarbeiten für den Glockenturm begonnen werden.

Am 17. März 1995 wurden in der Glockengießerei Gescher drei Glocken für unsere Gemeinde gegossen.

Am Sonntag, 2. April 1995, fand dann die Weihe unseres Glockenturms und der drei neuen Glocken statt.
Gleichzeitig wurde noch eine vierte, historische Glocke, die aus dem Jahre 1564 aus einer Gemeinde in Riegersdorf/Schlesien stammt und die Kriegsereignisse überstanden hat, geweiht.

Die neuen Glocken erhielten die Namen Norbertus, Marien und Laurentius. Die historische Glocke wurde der Hl. Hedwig, Schutzpatronin Schlesiens, geweiht.

Die Glocken werden gegossen Weihgottesdienst

Im Herbst 1999 wurde der Bildhauer Christian Gördes, Hellefeld, beauftragt, ein zur übrigen Ausstattung des Altarraumes passendes Taufbecken zu schaffen.
Am 12. März 2000 erfolgte die Weihe.

Das Jahr 2001 stand ganz im Zeichen des Jubiläums "25 Jahre Kirchweih St. Norbertus". In der Pfingstwoche fanden vier besondere Veranstaltungen statt. Zuvor hatte die Gemeinde am 15. Mai bereits zu einem Pressegespräch - erstmalig in unserer Gemeinde - mit Vertretern der lokalen Zeitungen gebeten.

Pfingstsonntag fand im Rahmen des monatlichen Sonntagsgesprächs eine Filmvorführung und eine Fotoausstellung statt. Der Film zeigte Ereignisse aus dem Gemeindeleben der vergangenen 25 Jahre. Ebenso wurde eine Fotoausstellung eröffnet. Auf verschiedenen Fotowänden im Foyer des Gotteshauses wurden besondere Ereignisse von der Grundsteinlegung bis in das Jahr 2000 gezeigt.

Pfingstmontag fuhr ein Bus nach Xanten, dem Geburtsort des Pfarrpatrons. Höhepunkt dieser Gemeindewallfahrt war der gemeinsame Gottesdienst im Dom. Natürlich wurde auch der Dom besichtigt und der Archäologischen Parks besucht.

Am Samstag danach folgte der musikalische Höhepunkt dieser Festwoche mit einem Konzert des Manila Vocal Ensemble`s in der festlich erleuchteten Norbertuskirche. Gemeindemitglieder hatten vor Jahren Verbindungen zu dem Chor geknüpft und so trat der Chor bereits 1996 bei dem Pfarrfest auf. Der Chor hat es sich zur Aufgabe gemacht, die philippinische Kultur, Gesang und Tanz sowie klassische Musik zu fördern. Das umfangreiche Repertoire, die Darbietungen begeisterten die Zuhörer.

Höhepunkt und Abschluss der Jubiläumswoche war das Pfarrfest am 10. Juni 2001, musikalisch vom Postorchester Sundern mitgestaltet. Das Wichtigste hierbei war die Gemeinschaft und das Miteinander an einem rundherum gelungenen Tag. Für Kinder hatte es am Freitag zuvor bereits eine Disco gegeben.

In seiner ersten Sitzung am 22. Januar 2002 richtete der neue PGR einen Besuchsdienst für zugezogene Gemeindemitglieder ein, der wenig später seine Arbeit aufnahm. Im Süden der Pfarrgemeinde ist auf dem Grund der ehemaligen Jägerkaserne ein Neubaugebiet entstanden, in dem die Häuser "wie Pilze aus dem Boden schießen". Gemeindemitglieder besuchen seitdem die Neubürger.

Gemeinsam auf dem Weg waren vom 17. bis 25. Oktober 2002 45 Teilnehmer der großen Gemeindewallfahrt "Rom 2002" unserer Pfarrei St. Norbertus. Mit dem Bus ging es zunächst nach Asissi zu der Wirkungsstätte des hl. Franz und der hl. Klara. Stadtführungen durch die ewige Stadt Rom, das antike Rom, das Hauptziel der Reise, belegte für die Teilnehmer in eindrucksvoller Weise, das Rom für Jahrhunderte das wirtschaftliche und politische Zentrum einer Weltmacht war. Seit 2000 Jahren ist Rom nunmehr Sitz des Oberhauptes unserer katholischen Kirche.
Höhepunkte der Wallfahrt war neben der Besichtigung der vier Hauptkirchen Roms, der Besuch der Katakomben und die Generalaudienz beim Papst auf dem Petersplatz. Während der Audienz rief der Papst Johannes Paul II auch in deutscher Sprache auf, im Gebet zu verbleiben. In seinen Segen schloss er auch die daheim gebliebenen Angehörigen ein.

Die Pfarrgemeinderäte der Kirchengemeinden Liebfrauen, St. Norbertus und St. Pius trafen sich am 6. und 7. Dezember 2002 in der Landvolkshochschule Hardehausen/ Warburg zu einem Seminar mit dem Thema "Perspektiven für die PGR-Arbeit im zukünftigen Pastoralverbund".

Ziel des Seminars war es, dass sich alle Pfarrgemeinderäte der Gemeinden kennen lernen und sich Anregungen und Hilfestellungen holen. 35 Pfarrgemeinderatsmitglieder mit ihren Pfarrern waren den Einladungen ihrer PGR-Vorstände gefolgt. Neben Informationen zum rechtlichen Aspekt des Pastoralverbundes wurden Zukunftsperspektiven und Chancen dargestellt.

Zum Jahreswechsel 2002/ 2003 musste Pfarrer Johannes Nokelski größere Reparatur- und Renovierungsmaßnahmen ankündigen. Seit dem Spätherbst 2002 stellten die Mitglieder des Kirchenvorstands fest, dass die Heizung der Norbertuskirche nach nunmehr über 25 Jahren nicht mehr einwandfrei funktioniert. Im Sommer folgte die grundlegende Erneuerung sowie die Außenrenovierung (Beseitigung der Schäden am Beton) des Gemeindezentrums. Nach vielen Proben wurde ein gelungener Farbton für den Anstrich gefunden.

Mit Wirkung vom 1.3.2003 bildeten die Pfarrvikarie St. Norbertus zusammen mit den Gemeinden Liebfrauen und St. Pius per Dekret des Erzbischofs den Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt. Damit ist ein neuer Schritt in der Entwicklung unserer Kirchengemeinde getan. Zunächst ergaben sich keinerlei Veränderungen, da alle drei Gemeinden von einem Pfarrer geleitet werden.

Am 25. März 2003 traf sich erstmals der Koordinierungskreis des neuen Pastoralverbundes Arnsberg-Neustadt in Liebfrauen. Ihm gehören neben den drei Pfarrern die Gemeindereferentin und die drei Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte an.

In einem beeindruckenden Eröffnungsgottesdienst am 25. Mai 2003 wurde die Eröffnung des Pastoralverbundes festlich begangen. Die Pfarrer der drei Gemeinden, Hubertus Böttcher, Johannes Nokelski und Valentin Nowinski, hatten zusammen mit der Gemeindereferentin Ursula Hankeln und den Vorsitzenden der drei Pfarrgemeinderäte, Heinrich Gerbracht (Liebfrauen), Bernhard Grüne (St. Norbertus) und Rainer Laudage (St. Pius) sowie weiteren Gemeindemitgliedern den Gottesdienst in der Piuskirche vorbereitet. Im Anschluss traf man sich noch zu Gesprächen im Gemeindesaal.

Am Wochenende 31. Januar/ 1. Februar 2004 fand die "2. Kunstausstellung im Gemeindezentrum St. Norbertus" statt. Im Jahr zuvor erfolgte die Ausstellung erstmalig in ähnlicher Zusammensetzung. Im Rahmen dieser Kunst- und Kunsthandwerkausstellung stellten heimische Künstler aus. Gezeigt wurden Werke aus ganz unterschiedlichen Kunstrichtungen, so z. B. Exponate aus den Bereichen Malerei auf Ei, Seidenmalerei, moderne Malerei, Tuschezeichnungen, Patchworkarbeiten, Ideen aus Stoff sowie der Pastell- und Aquarellmalerei. Diese Kunstausstellung bietet einmal einen anderen Rahmen für das Sonntagsgespräch und damit Gelegenheit und Anlass zu neuen Begegnungen und Gesprächen.

Das alljährliche Fastenessen hatte der Pfarrgemeinderat als Beitrag zur Misereor - Fastenaktion am 7. März 2004 organisiert. Im Verlaufe des Sonntagsgesprächs wurden verschiedene von Gemeindemitgliedern gespendete Suppen mit Brot angeboten. Fast 70 Gemeindemitglieder - ähnlich wie in Vorjahren - nahmen das Angebot gern an. Parallel dazu boten Jugendliche der Gemeinde Produkte mit dem TransFair-Siegel in ihrem "Eine Welt Laden" an. An dem Stand im Foyer der Kirche konnten verschiedene Lebensmittel sowie Haushalts- und Gebrauchsgegenstände, ferner Geschenkartikel u. ä. gekauft werden. Der Eine-Welt-Laden ist regelmäßig zweimal jährlich (Fastenzeit und kurz vor der Adventszeit) geöffnet.

Am Namensfest des hl. Norbertus, am 6. Juni 2004, feierte die Gemeinde unter dem Motto " ... mittendrin - statt nur dabei..." das alljährliche Pfarrfest. Im Pfarrbrief heißt es hinterher dazu: "Das Zusammenwirken aller - von Alt und Jung - bei bestem "Pfarrfestwetter" - hat zum guten Gelingen des Festes geführt. Viele waren mittendrin - nicht nur dabei." Damit war auch gemeint, dass viele junge Familien mit Kindern - nicht zuletzt aus dem Neubaugebiet Jägerkaserne - das Gemeindefest besuchten. In dem Baugebiet sind in den letzten 2-3 Jahren die Häuser "nur so aus dem Boden geschossen". Mit dem Zuzug der Bewohner ist auch die Pfarrgemeinde gewachsen.

Von dem Erlös des letzten Pfarrfestes ist im Oktober/ November 2004 der sog. "Gardinenraum" im Untergeschoss des Gemeindezentrums unter der Regie des Pfarrgemeinderates renoviert worden. Bei den Vorbereitungen und den abschließenden Arbeiten haben Gemeindemitglieder geholfen. Der Raum wurde nach den umfangreichen Vorarbeiten hell und freundlich angestrichen, die Fenster wurden einheitlich lasiert. Der Dank des Pfarrgemeinderates gilt den Gemeindemitgliedern und Malermeister Markus und seinem Team.

Im Juli 2004 verstarb Msgr. Propst i. R. Clemens Brüggemann im Alter von 92 Jahren. Er wirkte von 1965 bis 1978 in der Propsteigemeinde St. Laurentius, Arnsberg. Die Gründung der heutigen St. Norbertus-Gemeinde, den Bau der Kirche mit dem Gemeindezentrum, dem Kindergarten und dem Pfarrhaus ist seiner Initiative zu verdanken.

Seit dem Sommer 2004 befasst sich der Pfarrgemeinderat auch mit dem Weltjugendtreffen 2005. Vom 11 bis 15. August 2005 werden ca. 50 junge Leute Gast der Gemeinde St. Norbertus sein. Anschließend in der Woche vom 16. August bis 21. August findet das große Treffen in Köln statt.

In der letzten Ferienwoche 2004 unternahmen Ministranten der Norbertusgemeinde einen Ausflug in das Fort Fun Abenteuerland nahe Bestwig/Wasserfall. 48 Meßdiener - Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 21 Jahren - und ihre Betreuer bildeten unter der Leitung von Pfarrer Johannes Nokelski eine bunte und frohe Gemeinschaft. Erlebnisreiche Stunden vergingen wie im Flug. Ein kurzer Film vom Tage wird bei Gelegenheit an "Highlights" erinnern.

Am 24. September 2004 waren alle im Laufe des Jahres in der Kirchengemeinde ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem gemütlichen Beisammensein in das Gemeindezentrum eingeladen. Ca. 70 von ihnen waren der Einladung des Pfarrgemeinderates zu diesem Mitarbeiterfest gefolgt. Dieses alljährliche "Helferfest" ist ein kleines Dankeschön an all die Aktiven. Pfarrer Johannes Nokelski und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Bernhard Grüne bedankten sich im Namen der Kirchengemeinde für die geleistete Arbeit. Ohne die vielen Aktiven wäre eine lebendige Gemeinde nicht möglich. Wie in vielen Jahren zuvor hatten Mitglieder des Pfarrgemeinderates im herbstlich geschmückten Großen Saal Speisen und Getränke vorbereitet. In angenehmer Atmosphäre saß man lange gemütlich zusammen und erzählte. Erstmalig wurden an diesem Abend die Lose der WJT-Lotterie zum Verkauf angeboten.

Zum Abschluss des Hl. Jahres 1983/84 vertraute Papst Johannes Paul III. der Jugend der Welt ein großes Holzkreuz an. Seitdem ist es als Weltjugendtagskreuz auf einer Pilgerfahrt durch alle Erdteile. Im Vorfeld des Weltjugendtages im August 2005 in Köln und der Woche der Begegnung in den Gemeinden haben Jugendliche auch aus unserer Gemeinde zusammen mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen unserer Stadt und des Dekanates in den Herbstferien 2004 das Kreuz von Werl nach Soest begleitet bzw. selbst getragen. Bewegend fanden die Jugendlichen dabei auch, wieviele junge Menschen aus aller Welt das Kreuz als Zeichen des Glaubens und der Hoffnung schon getragen haben. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass es sich gelohnt hat, den Weg des Kreuzes ein Stück weit mitzugehen.

2005 setzte der Pfarrgemeinderat die Ausrichtung der Sonntagsgespräche fort. Traditionell fand wieder eine Kunstausstellung ("3. Kunstausstellung im Gemeindezentrum St. Norbertus" am 22./23. Januar), ein Fastenessen (6. März), der Emmausgang (28. März) und das Mitarbeiterfest (21. Oktober) statt.

Ein Benefiz-Konzert der Musikgruppe Cantabo unter dem Motto "Die Welt brennt" zugunsten der Katastrophengebiete der Welt - insbesondere der Opfer der Flutwelle in Südost-Asien und der Notleidenden der Hungerkatastrophe im Kongo - erfolgte am 13. März in der Norbertuskirche. Die verheerende Flutwelle in Südostasien mit den unzähligen Opfern hat die Menschen in aller Welt schockiert und sprachlos gemacht. Die Gemeindeband CANTABO hatte diese Veranstaltung angeregt, auch um daran zu erinnern, dass es viele Krisengebiete auf der Erde gibt. Das Programm begeisterte. Es war von den Firmbewerbern mitgestaltet und hatte insgesamt mehr Besucher verdient. Der Erlös des Abends von 300,00 € wurde zu gleichen Teilen für die Opfer in den Katastrophengebieten überwiesen.

Regen Anklang fand das Pfarrfest unter dem Motto "miteinander feiern - Brücken bauen" am 12. Juni. Für die großen und kleinen Gäste gab es eine Menge Abwechslung: ein großes Angebot an Spiel und Unterhaltung. Fazit: Der Besuch, die Stimmung, die Resonanz und das finanzielle Ergebnis waren sehr gut. Der Erlös des Pfarrfestes wurde für die Vorbereitung und Durchführung des Weltjugendtreffens, der Tage der Begegnung, verwendet.

Wie auch in den vielen Jahren zuvor auch wurden am 26. Juni im Rahmen eines Familiengottesdienstes Mädchen und Jungen in die Messdienergemeinschaft aufgenommen. Die 14 Jungen und Mädchen hatten sich in den zurückliegenden Monaten intensiv mit Pfarrer Johannes Nokelski auf die Aufgaben am Altar vorbereitet. Der Messdienergemeinschaft gehörten damit 92 Jungen und Mädchen an. Im Namen der ganzen Pfarrgemeinde wünschte Pfarrer Johannes Nokelski den Kindern Gottes Segen für die wichtige Aufgabe sowie viel Freude beim Altardienst und in der Gruppe.

In seinen Pfarrgemeinderatssitzungen am 1. März, 3. Mai und 1. August befasste sich der Pfarrgemeinderat intensiv mit dem Weltjugendtreffen. Schon zuvor fand auf Vorschlag des LOK St. Norbertus ein Vortrag "Brasilien - Land der Gegensätze" in unserer Kirche statt. Zur Vorbereitung gab es einen weiteren Abend mit Pastor Paul Stapel am 28. Juni mit praktischen Ratschlägen für die Tage der Begegnung in den Familien. Mit dem WJT waren insbesondere Frau Annedor Ströcker, Herr Hermann-Josef Hüls-Mellmann, die Eheleute Günter und Gudrun Homann und Herr Bernhard Grüne befasst.
Vorbereitungen wurden getroffen; nicht zuletzt in vielen Sitzungen des LOK auf Ebene des Pastoralverbunds. Gastfamilien wurden geworben, Planungen wurden erstellt, ganze Tage für die Tage der Begegnung (11 bis 15. August 2005) vorbereitet. Der Weltjugendtag war nahezu einziges Thema von Juni bis Mitte August.
Wir haben begeisterte Jugendliche und Junggebliebene erlebt, die ihren Glauben gefeiert haben. Dankbar sind wir für das große Engagement von vielen. Die Einsatzbereitschaft zeigt auch, dass die Chance zu einem neuen Aufbruch - auch in Glaubensfragen besteht. Viele Gemeindemitglieder haben zuhause und bei den Begegnungen an vielen Orten Gastfreundschaft, Aufgeschlossenheit bewiesen. Viele positiven Stimmen hat man gehört. Viele fröhlicher Gesichter waren in diesen Tagen in der Stadt zu sehen, die sich auch nicht vom trüben und teilweise nassen Wetter die gute Stimmung vermiesen lassen wollten. Die Gäste sind gefahren - nach Köln gefahren -, die positiven Eindrücke der Begegnungen sind hier geblieben. Eine ausführliche Zusammenfassung findet sich im Internet.
Zusammenfassung Weltjugendtag 2005

Am Tag der Abreise unserer Gäste, 15. August, erkrankte unser Pfarrer, Herr Johannes Nokelski, schwer. Langsam aber stetig setzte ein Gesundungsprozess ein. Die Prognose der Ärzte lässt aber eine deutlich positive Entwicklung zu. In dieser Zeit mussten Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand viele Aufgaben übernehmen. Laien haben in vielen Bereichen dafür gesorgt und zu einem lebendigen Gemeindeleben beigetragen. Durch Herrn Hubert Nokelski, den Bruder unseres Pfarrers, der in dieser Zeit lange zu Besuch hier weilte, sowie durch Herrn Dechant Hubertus Böttcher, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Norbertusgemeinde hatte, Herrn Pater George und die Gemeindereferentin Ursula Hankeln konnte das Gottesdienstangebot - wenn auch reduziert - aufrecht erhalten werden. Ihnen gilt unser Dank. Im Grunde liegt seitdem ein praktizierter Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt - beschränkt auf die Gemeinden Liebfrauen und St. Norbertus - vor. Insbesondere die Firmung im September, die Erstkommunionvorbereitung und Weihnachten mit vielen Vorbereitungen für einen gelungenen Ablauf erforderten ein besonderes Zusammenwirken aller Beteiligten. In vielen Einzelgesprächen von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates zeigt sich die Akzeptanz der Vorgehensweise in dieser Ausnahmesituation sowie die Solidarität der Gemeindemitglieder mit ihrer Gemeinde.

Ein Treffen aller Messdiener der Gemeinde initiierte der Pfarrgemeinderat am 30. Oktober. Bedingt durch die Abwesenheit des Pfarrers gibt es weniger Gottesdienste, damit auch weniger Einsätze für die Ministranten. Man warb hierfür um Verständnis. Neben einem kleinen Imbiss, Spielen und Gesprächen gab es auch Informationen über unseren Pfarrer.

Am 5. und 6. November fanden Neuwahlen für den Pfarrgemeinderat statt. Der neue Pfarrgemeinderat setzt die lieb gewordenen Traditionen, wie z. B. die Kunstausstellung im Januar, Februar, das Fastenessen im März oder April, den Emmausgang, das Mitarbeiterfest und nicht zuletzt die Sonntagsgespräche (erste Sonntag im Monat) fort.

Seit vielen Jahren sendet die Gemeinde nach einem Aussendungsgottesdienst (8. Januar 2006) die Sternsinger aus. Die verschiedenen Gruppen ziehen aus, um den Menschen den Segen Gottes und gute Wünsche in Häuser und Wohnungen zu bringen und um Spenden für Kinder in Not zu bitten. Als Caspar, Melchior und Balthasar werden sie in der Pfarrgemeinde von Haus zu Haus gehen und auf Wunsch den lateinischen Segensspruch "20 + C + M + B + 05" (Christus mansionem benedicat = Christus segne diese Wohnung) an die Türen schreiben. Die Aktion "Dreikönigssingen 2006" stand unter dem Leitwort "Kinder schaffen was!" Cirka 700 Gemeinden im Erzbistum Paderborn beteiligen sich. Peru stand als Beispielland der Aktion im Mittelpunkt.
Besonders im Blick waren die arbeitenden Kinder, die schon früh Verantwortung für sich und ihre Familien übernehmen müssen. Mit der Aktion helfen die Sternsinger, dass arbeitende Kinder vor Ausbeutung geschützt und so gefördert und unterstützt werden, dass sie z. B. auch in die Schule gehen können, einen gerechten Lohn erhalten. Weltweit werden rund 3000 Projekte durch die Aktion Dreikönigssingen gefördert. Oft ist schon ein kleiner Betrag Anschub für eine nachhaltige Veränderung. Jedes Jahr aufs Neue "schaffen" es die Sternsinger, Botschafter Gottes zu sein. Mit dem gesammelten Geld setzen sie ein Zeichen der Verbundenheit von Kindern für Kinder über die Kontinente hinweg.

Die Frauen der Jungen kfd hatten am 11. Februar erstmalig einen Kinder-Klamotten- und Spielzeugmarkt im Gemeindezentrum organisiert. Oben und unten im Gemeindezentrum wurde "getrödelt". Viele, viele junge Familien mit Kindern kamen, boten an und kauften. Kaffee und Kuchen wurde angeboten, der Überschuss hieraus wurde der Rumänienhilfe der kfd zur Verfügung gestellt.

Alljährlich lädt der Pfarrgemeinderat Ostermontag (17. April 2006) zum Emmausgang ein. In den zurückliegenden Jahren nahmen tlw. über 50 Gemeindemitglieder und Gäste am Ostermontag daran teil. Man traf sich am Gemeindezentrum und wanderte von dort aus in die Wälder der Umgebung. Wanderungen führten durch Gieskämpen, in den Wald zur anderen Seite des Alten Feldes (im Jahre 2005) oder ins Eichholz auf Schumacher`s Kopf oder zum Hasenwinkel. Unterwegs gab es kleine Osterüberraschungen für die Kinder. Zur Freude des Pfarrgemeinderates nahmen in den letzten Jahren auch mehr und mehr Kinder daran teil. Abschlusstreffpunkt ist das Gemeindezentrum. Im Gemeindesaal gab es Kaffee und Kuchen. Die Kinder suchten dann noch auf dem Kirchengelände Ostereier. Damit fand ein sehr kurzweiliger Nachmittag mit vielen Begegnungen, Gesprächen und Bewegung sein Ende.

Der Pfarrgemeinderat bereitete u. a. in den Sitzungen am 16. Mai und 6. Juni das Pfarrfest am 10. Juni vor. Nach seiner Krankheit nahm Pfarrer Johannes Nokelski an der Sitzung am 6. Juni erstmals seit fast einem Jahr wieder teil. Seit Anfang des Jahres war er stundenweise in seine Wohnung zurückgekehrt, hatte am Weißen Sonntag erstmals wieder einen Gottesdienst geleitet und übernahm am 10. Juni für alle sichtbar wieder die Leitung der Gemeinde als Pfarrer. Seit September 2005 hatte ihn sein Bruder, Herr Pfarrer Hubert Nokelski, in vielen Funktionen vertreten. Durch ihn und Herrn Dechant Hubertus Böttcher konnte das Gottesdienstangebot im Wesentlichen aufrechterhalten werden. In der Folgezeit hat Herr Pfarrer Johannes Nokelski mit Hilfe von vielen Gemeindemitgliedern (einschließlich Ministranten und Küstern) nahezu alle Aufgaben wieder übernehmen können.

Viele waren "Mit der Kirchengemeinde St. Norbertus am Ball". Mit dem Beginn des "Sommermärchens Fußballweltmeisterschaft" fand das Pfarrfest der Norbertusgemeinde am 11. Juni statt. Gutes Wetter, gute Stimmung und Freude trug neben vielen Abwechslungen für die großen und kleinen Gäste zu einem tollen Erfolg bei. Es war wieder einmal ein gelungenes Fest.

Der Koordinierungskreis des Pastoralverbundes Arnsberg-Neustadt traf sich am 5. September in der Norbertusgemeinde. Die Geistlichen, Frau Ursula Hankeln und die PGR-Vorsitzenden besprachen die aktuelle Situation in ihren Gemeinden, warfen einen Blick auf die sozialen Gegebenheiten und ihre Schwerpunkte. Zusammengestellt wurde auch die Kindergärten und Schulen aller Art im Gebiet des Pastoralverbunds. Zukünftig sind für den Pastoralverbund Leitlinien zu erstellen. Der Weg und ein gemeinsames Konzept für den Pastoralverbund werden dieses Gremium zukünftig beschäftigen.

Am 22. Juli konnte Pfarrer Johannes Nokelski auf 40 Jahre als Priester zurückblicken. Gleichzeitig war er in diesen Tagen 15 Jahre in der Norbertusgemeinde. Die äußere Feier fand am 23. September mit einem Fest- und Dankgottesdienst und einem anschließenden Empfang statt. Die Norbertuskirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Wie selbstverständlich waren Freunde, Bekannte, Weggefährten, Familien- und Gemeindemitglieder gekommen, um Pfarrer Johannes Nokelski zu seinem 40. Priesterjubiläum zu gratulieren und mit ihm zu feiern.
Dem Empfang vorausgegangen war ein Fest- und Dankgottesdienst, den die Geistlichen Dechant Hubertus Böttcher, Pfarrer Hubert Nokelski, Pfarrer Leo Reiners, Propst Dr. Achim Funder und Pfarrer Josef Sauerwald (Sichtigvor) mitzelebrierten. In seiner Festpredigt würdigte Dechant Hubertus Böttcher die Person Johannes Nokelski und sein priesterliches Wirken.

Stellvertretend für die Norbertusgemeinde und ihre verschiedenen Gremien gratulierte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Bernhard Grüne. Er bedankte sich für die Jahre segensreichen Wirkens und wünschte für die Zukunft gute Gesundheit und Gottes Segen. Tagespresse und Internet dokumentierten dies Ereignis gebührend.

Ein Martinsgottesdienst und ein Martinsumzug wird von der KITA St. Norbertus seit Jahren - ebenso wie verschiedene Kindergartengottesdienste im Laufe des Jahres - organisiert und (mit-)gestaltet.
In diesem Jahr feierten die Eltern, Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte St. Norbertus ein besonderes Martinsfest. Gemeinsam spielten, sangen und beteten die Kinder, Hortkinder und Erzieherinnen mit den Eltern, Geschwistern, Großeltern und Gemeindemitgliedern in der Vorabendmesse am 11. November 2006.
Lange Zeit vor dem Martinsfest hatten sich die Kinder auf dieses Fest vorbereitet. In einer Projektarbeit zu dieser Thematik befassten sie sich mit unterschiedlichsten Fragen. Die Vorschulkinder des Kindergartens hatten ein Rollenspiel eingeübt, denn sie wollten das Leben des jungen Martin bis zum Tod des Bischofs Martin erzählen und so zeigen, warum der hl. Martin etwas so besonderes war und man sich jedes Jahr wieder an ihn erinnert. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und erhielten viel Applaus in der vollbesetzten Norbertuskirche.
Nach dem Gottesdienst machten sich dann alle auf zum gemeinsamen Umzug durch das angrenzende Wohngebiet.

Die kfd St. Norbertus unterhält seit ca 10 Jahren gute Beziehungen zu dem Kinderheim "Stern der Hoffnung" in Alba Julia/Rumänien. Frau Rita Futterknecht, die Vorsitzende der kfd hält die Verbindung zur Familie Hüttemann, die maßgeblich das Kinderheim aufgebaut hat.
Zur Unterstützung der Kinder veranstaltet die kfd alljährlich (zumeist im Frühsommer und im Herbst; zuletzt im November 2006) Sammlungen. Gesammelt werden Kleidung (Sommer-, Winter-, Kinderkleidung, auch für Erwachsene), Wäsche, Bettwäsche, Spielzeug, Kinderwagen und -betten, Lebensmittel, Hygieneartikel, Hausrat, usw.. 2006 wurde wieder einmal hunderte Kartons und Säcke im Gemeindesaal des Zentrums gesammelt und verpackt. Die Aktion hat sich herumgesprochen, so dass aus der ganzen Stadt Arnsberg und darüber hinaus Sachspenden abgegeben werden. Gemeindemitglieder helfen beim Verpacken der Kisten im LKW. Dem Kinderheim ist ein Second - Hand - Laden angeschlossen, in dem die nicht benötigten Hilfsgüter verkauft werden. Der erzielte Erlös dient der Unterstützung des Kinderheims, das nicht auf staatliche Hilfe zurückgreifen kann.

Am 18. und 19. November fanden turnusmäßig Neuwahlen für den Kirchenvorstand statt. Die konstituierende Sitzung des Gremiums erfolgte bereits am 14. Dezember.

Anfang Februar (06.02.2007) fand ein Treffen des Koordinierungskreises statt. Es gab einen Überblick über die Neuordnung der Dekanate und deren Auswirkung auf unser Dekanat; ferner wurde die Konzeptentwicklung diskutiert. Der Koordinierungskreis wurde um jeweils eine Person je Gemeinde erweitert. Ein weiteres Treffen am 2. Mai fasste konkrete Pläne für die Konzeptentwicklung und terminierte ein entsprechendes Seminar im Herbst. Dieses Seminar fand - nach einem Vorbereitungstreffen am 19. September - dann am 20. Oktober in der Norbertusgemeinde statt. In angenehmer, offener Atmosphäre kamen sich die Pfarrgemeinderäte näher; die Gespräche und Forderungen an den Pastoralverbund wurden vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Veränderungen ab Mitte 2008 - der Pensionierung von Herrn Pfarrer Nokelski - bestimmter. Einzelheiten hierzu finden sich unter Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt/ Zeitablauf


Die Pfarrgemeinderäte anl. des Seminars im Oktober

Am 10. Juni feierte die Gemeinde das alljährliche Pfarrfest bei bester Stimmung. Es stand unter dem Motto "Mehr als Worte sagt ein Lied!". Besonders der Auftritt des Orchesters der Kolpingfamilie Iserlohn-Letmathe erfreute die Festbesucher. Attraktionen waren die vielen Angebote für Kinder und eine gut bestückte Tombola.

Die Ministranten stehen das ganze Jahr für ihren Dienst am Altar bereit. Im September 2007 konnten 7 neue Kinder in die Messdienergemeinschaft aufgenommen werden. Ende desselben Monats führte Pfarrer Johannes Nokelski mit allen Messdienern wiederum eine Fahrt in das Abenteuerland nach Fort Fun durch.


Ministranten beim Ausflug nach Fort Fun

Am 12. Oktober feierten Pfarrer Nokelski und der Pfarrgemeinderat mit ca. 70 Ehrenamtlichen und ihren Partnern das Mitarbeiterfest als kleines Dankeschön an alle Aktiven.

2007 haben sich auch Veränderungen im Pfarrgemeinderat ergeben. So schied Herr Rudolf Tampier auf eigenen Wunsch aus, um "künftig jüngeren Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen stärker in die Arbeit des Pfarrgemeinderates einzubringen". Für ihn rückte im Februar Frau Heike Löseke nach. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden zusätzlichen Aufgaben für den Pfarrgemeinderat und den Vorstand des Pfarrgemeinderates fand im September eine Umsetzung und Erweiterung des Vorstandes statt. Für Frau Annedor Ströcker wurde Frau Gudrun Homann zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Herr Günther Haarmann ist seitdem zusätzlich neben Frau Annedor Ströcker als Beisitzer im Vorstand des Pfarrgemeinderates tätig. Frau Homann und Frau Ströcker haben auch die Protokollführung übernommen.

Am 06. Januar 2008 zogen über 20 Kinder aus, um in unserer Gemeinde St. Norbertus den Menschen den Segen Gottes und gute Wünsche in Häuser und Wohnungen zu bringen sowie um Spenden für die Aktion zu bitten. Die Kinder wurden freundlich aufgenommen. Die Aktion "Dreikönigssingen 2008" stand unter dem Motto "Sternsinger für die Eine Welt!" Der Erlös war bestimmt für verschiedene Projekte mit Kindern in der ganzen Welt. Die Norbertusgemeinde bedankte sich bei allen Spendern für die Gaben, allen Gemeindemitgliedern für die freundliche Aufnahme der Sternsinger und den Kindern für ihren Einsatz. Nahezu 700 Gemeinden im Erzbistum Paderborn beteiligten sich an dieser Aktion.

Bis auf den letzten Platz war am 19. Januar 2008 die Norbertuskirche gefüllt. Wie selbstverständlich waren Freunde, Bekannte, Weggefährten, Familien- und Gemeindemitglieder gekommen, um Pfarrer Johannes Nokelski zu seinem 70. Geburtstag am Mittwoch, 16. Januar, zu gratulieren und mit ihm zu feiern. Den Dankgottesdienst zelebrierte er zusammen mit seinem Bruder Herrn Pfarrer Hubert Nokelski. Im Anschluss an die kirchliche Feier folgte ein Empfang im Gemeindezentrum. Der beliebte Geistliche musste viele Hände schütteln und konnte zahlreiche gute Wünsche für eine gute Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen entgegennehmen. Dieser besondere Geburtstag war natürlich eine gute Gelegenheit, für Getanes zu danken und große Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.


Pfarrer Johannes Nokelski und Kinder der Kindertagesstätte

Kurz darauf trafen sich am 22. Januar die Mitglieder der Dekanatspastoralkonferenz zu einem turnusmäßigen Treffen im Gemeindezentrum St. Norbertus.

Am 02. März feierte die Kirchengemeinde einen Familiengottesdienst zur Fastenzeit. Wie in vielen anderen Gemeinden auch ist es zu einer schönen Tradition geworden, einmal in der Fastenzeit der Gemeinde nach dem Gottesdienst ein einfaches Mittagessen anzubieten. Das Fastenessen ist immer auch eine gute Möglichkeit, die Kontakte und das Gemeinschaftsgefühl der Gemeindemitglieder untereinander zu stärken und über das Anliegen der Fastenaktion zu sprechen. Im Verlaufe des Sonntagsgesprächs wurden zwei Suppen mit Brot und ein einfaches Reisgericht angeboten. Das bewusst einfache Essen und die "Spende" am Ende des Essens sind ein konkretes Zeichen der Fastenzeit und der Solidarität der Gemeinde mit der "Dritten Welt". Dank vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde die Veranstaltung zu einem Erfolg. Parallel dazu gab es ein weitere Aktion: Produkte mit dem TransFair-Siegel wurden angeboten. An dem Stand im Foyer der Kirche konnten verschiedene Lebensmittel sowie Haushalts- und Gebrauchsgegenstände u. ä. in einem "1-Welt-Laden" gekauft werden. Von den Angeboten wurde reger Gebrauch gemacht. Der Reinerlös der verschiedenen Fastenaktionen war bestimmt für die Misereor-Fastenaktion 2008, die unter dem Leitwort "Mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen. Entdecke, die Liebe!" stand.


Frau Annedor Ströcker, Frau Gudrun Homann Frau Alice Gabriel (v.l.n.r.) teilten die Suppen aus

Großen Anklang fand das Pfarrfest der Norbertusgemeinde am 8. Juni. Den Festgottesdienst unter freiem Himmel feierte Pfarrer Johannes Nokelski mit vielen Festbesuchern aus der Gemeinde und dem Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt. Die Holy Spirit Gospel Singers aus Hüsten gestalteten den Gottesdienst mit und trugen auch anschließend weitere Gospels vor, die mit Begeisterung aufgenommen wurden. Für die großen und kleinen Gäste gab es ganztägig ein buntes, abwechselungsreiches Programm. Stichworte hierzu: großer Trödelmarkt, ein Kickerturnier, Auftritt der Kinder der Birkenpfadschule, Spiele für die Kleinsten von der Kindertagesstätte und der Krabbelgruppe. Erstmalig gab es in diesem Jahr "Menschenkicker" auch Megakicker genannt. Das Geschicklichkeitsspiel funktioniert ähnlich den Regeln für Tischfußball, nur eben mit echten Spielern. Fußballerisches Können ist nicht notwendig, eine spezielle Ausrüstung wird nicht gebraucht.


Szene vom Megakicker

Schnappschuss vom Auftritt der Birkenpfadschule

Die Norbertuskirche war am Sonntag, 29. Juni 2008, bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Gemeindemitglieder - auch viele Kinder und Jugendliche - waren gekommen, um bei einem Abschiedsfest ihrem Pastor zu danken und ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute zu wünschen.
Dem Empfang vorausgegangen war ein Fest- und Dankgottesdienst, den Pfarrer Johannes Nokelski gemeinsam mit Pfarrer Leo Reiners und Dechant Hubertus Böttcher zelebrierte. Er würdigte die Person Johannes Nokelski und sein priesterliches Wirken. Im Juli 1991 übernahm der heute 70 Jährige die Seelsorge für die rund 1700 Mitglieder der Norbertusgemeinde. Nach einer schweren Erkrankung im Jahre 2005 hatte er Mitte 2006 seine Aufgaben in der Gemeinde wieder übernommen. Auf seinen Wunsch ging er zum 1. Juli in den wohlverdienten Ruhestand. Er wird weiterhin im Pfarrhaus wohnen und das Pastoralteam des Pastoralverbundes - soweit es ihm möglich ist - in der Seelsorge unterstützen. Seine Worte "Ich möchte die frohe Botschaft von Gott verkünden und Werte vermitteln" sind kein bloßes Lippenbekenntnis. Seine Anliegen sind die Menschen, die Seelsorge und der Dienst in der Kirche. "Die Menschen, die Gemeindemitglieder, denen ich in den alltäglichen Lebenssituationen begegne, geben mir die Kraft für meinen Dienst, denn die Gemeinde ist meine Familie." So sagt Pfarrer Johannes Nokelski. Sein Wunsch war es stets, die Jugend im Alltag zu erleben, den Kontakt zu jungen Familien zu suchen und so dazu beizutragen, die Zukunft einer lebendigen Norbertusgemeinde zu sichern. Er unterrichtete an der Birkenpfadschule und kümmerte sich insbesondere um die Jugendseelsorge. Besonders am Herzen lagen ihm die Messdiener - Jungen und Mädchen. Nicht ohne Stolz freut er sich über derzeit mehr als 70 Messdiener. "Die Jugend ist die Zukunft der Kirche", fügt er hinzu. Stellvertretend für die Norbertusgemeinde und ihre verschiedenen Gremien bedankte sich der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Bernhard Grüne für die 17 Jahre segensreichen Wirkens und wünschte für die Zukunft gute Gesundheit und Gottes Segen. "Pfarrer Johannes Nokelski war und ist Priester und Seelsorger im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einer lebendigen Gemeinde hinterlässt er ein gutes Erbe."

Gleichzeitig übernahm der Leiter des Pastoralverbundes Arnsberg-Neustadt, Herr Dechant Hubertus Böttcher, ab 1. Juli 2008 die Leitung der Gemeinde. Unterstützt wird er insbesondere auch von Pater George Jacob Kalapurackal und der Gemeindereferentin Ursula Hankeln. "Wir wollen vertrauensvoll mit Herrn Dechant Böttcher und dem Pastoralteam zusammenarbeiten", hörte man gelassen bei der herzlichen Begrüßung. Gleichwohl handelt es sich um einen Einschnitt. In der Folgezeit gibt es Veränderungen.


Dechant Hubertus Böttcher und Bernhard Grüne, PGR-Vorsitzender bei der Begrüßung

Herr Dechant Hubertus Böttcher äußerte sich nach dem Dank an Pfarrer Nokelski u. a. so zu diesem Tag: "Mit diesem Sonntag beginnt für die Gemeinde und mich eine neue Etappe. Mit diesem Datum hat mir Erzbischof Becker die Leitung der St. Norbertus-Gemeinde anvertraut. Dies geschieht mit Beibehaltung meiner bisherigen Aufgaben. Wie das gut und erfolgreich geschehen kann, möchte ich mit Ihnen gemeinsam lernen. Darum bitte ich Sie um Ihre Unterstützung und Hilfe zur größeren Ehre Gottes." Seit der ersten Juliwoche hält er wöchentlich donnerstags eine Sprechstunde im Pfarrhaus.


Der neue und der alte Leiter der Gemeinde.

Zum Mitarbeiterfest am 17. Oktober - veranstaltet vom Pfarrgemeinderat - waren alle ehrenamtlich tätigen MitarbeiterInnen geladen. Über 70 von ihnen verbrachten einige frohe Stunden in angenehmer Atmosphäre im Gemeindezentrum. Neben Pfarrer Johannes Nokelski waren erstmals Herr Dechant Böttcher und Frau Ursula Hankeln, die Gemeindereferentin, anwesend.

Der Koordinierungskreis traf sich 2009 insgesamt fünf mal. Stichworte zu den Themen sind: Konzeptentwicklung, Gemeinde-, Potenzialanalyse, Istzustand der Gemeinden, Verteilung und Auswertung eines Fragebogens. Ein ständiger Erfahrungsaustausch aus den Gemeinden heraus und rege Diskussionen über die Entwicklung der Pastoralverbünde sind selbstverständlich. Detaillierter wird unter "Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt/ Zeitablauf" auf Einzelheiten eingegangen.

Am 29. März 2009 feierte die Kirchengemeinde einen Familiengottesdienst zur Fastenzeit. Kurz vor Ostern lädt der Pfarrgemeinderat alljährlich zu einem Fastenessen ein. Im Verlaufe des Sonntagsgesprächs werden verschiedene Suppen mit Brot angeboten. Das bewusst einfache Essen und die "Spende" am Ende des Essens sind ein konkretes Zeichen der Fastenzeit und der Solidarität der Gemeinde mit der "Dritten Welt". Dank vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde die Veranstaltung zu einem Erfolg. Parallel dazu bieten Jugendliche aus der Gemeinde Produkte mit dem TransFair-Siegel in ihrem "Eine Welt Laden"an. Das Angebot an dem Stand im Foyer der Kirche umfasst verschiedene Lebensmittel sowie Haushalts- und Gebrauchsgegenstände, ferner Geschenkartikel u. ä.. Der Reinerlös der Fastenaktionen war bestimmt für die Misereor-Fastenaktion 2009 "Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können!"

Vom 30. April bis 3. Mai 2009 fand die Wallfahrt der Norbertusgemeinde "Auf den Spuren des Heiligen Norbertus" nach Magdeburg statt. Die Fahrt hatte die Gemeinde Herrn Pfarrer Johannes Nokelski zur Verabschiedung im Juni 2008 geschenkt. In der Hauptstadt des Landes Sachsen - Anhalt war der Heilige Norbertus, der Patron der Gemeinde, in den Jahren ab 1126 bis zu seinem Tode 1134 Erzbischof. Neben Besichtigungen des Magdeburger Doms, der Bischofskirche St. Sebastian und dem Kloster Jerichow, einer ehemaligen Prämonstratenserabtei, stand auch eine Stadtführung in Magdeburg auf dem Programm. Natürlich gab es Informationen über Leben und Wirken des Patrons. Eine Begehung des modernen (Baujahr 2005) Hundertwasser-Hauses "Grüne Zitadelle" in Magdeburg und die Erkundung des mittelalterlichen Städtchens Tangermünde rundeten eine gelungene Reise ab.

"Zusammen leben - zusammen glauben - zusammen feiern" lautete das Motto des Patronats- und Pfarrfestes am 7. Juni. Die Gemeinde hatte das nötige Quäntchen Glück mit dem Wetter und konnte den Festgottesdienst zusammen mit Dechant Hubertus Böttcher und Pfarrer Johannes Nokelski und vielen Festbesuchern aus dem Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt unter freiem Himmel feiern. Der Gottesdienst im Freien ist immer ein besonderer Anziehungspunkt einer christlichen Gemeinde. Ein ganztägig abwechselungsreiches Programm beinhaltete: Eine Tombola mit wertvollen Sachpreisen, Angebote der Kindertagesstätte St. Norbertus für die Kleinsten und "Menschenkicker". Die Mitglieder des Ensembles des Kinderzirkus Fantastello (Jugendbegegnungszentrum/ Arnsberg) präsentierten unter Jubel ihr Können. In einem über einstündigen Programm zeigten sie tolle Kunststücke und Illusionen genauso wie Artistik und Clownerie.

Man stellte eine hervorragende Stimmung und eine angenehme Atmosphäre fest. Es war ein Tag der Begegnungen und Gespräche. Über 90 Personen der Norbertusgemeinde - Alt und Jung - waren in Vorbereitungen, Durchführung und Abbau eingebunden.

Eine Woche nach dem Gemeindefest St. Norbertus konnte unser Pfarrer Herr Dechant Hubertus Böttcher in der Liebfrauenkirche sein silbernes Priesterjubiläum feiern. Unter Teilnahme von vielen unserer Gemeindemitgliedern schloss sich an das Festhochamt ein Fest der Begegnung im Gemeindezentrum Liebfrauen an.

Rund 33 Jahre ist in der Norbertusgemeinde ein eigener Pfarrbrief erschienen, der über die Gottesdienstordnung, Ereignisse und Anlässe, u. v. m. im Wochen- oder Zweiwochenrhythmus informierte. Seit einiger Zeit gehört die Norbertusgemeinde dem Pastoralverbund Arnsberg-Neustadt an und Dechant Hubertus Böttcher ist seit Juni 2008 verantwortlicher Leiter der Gemeinde. Gemeinsam mit dem Pastoralteam - Pater George J. Kalapurackal, Gemeindereferentin Ursula Hankeln sowie Pfarrer Johannes Nokelski - haben die Pfarrgemeinderäte beschlossen, dass nunmehr in einem ersten Schritt ein gemeinsamer Pfarrbrief für die Liebfrauen- und Norbertusgemeinde erscheinen soll. Die erste Ausgabe erschien Anfang September. Gleichzeitig bedeutet dies das Ende der bisherigen Pfarrnachrichten. Ein Grund an dieser Stelle an alle zu denken und denen zu danken, die in den vielen Jahren für die periodische Ausgabe der Info gesorgt haben. Stellvertretend werden hier genannt: Pfarrer Heinrich Spreen, Rudolf Tampier, Pfarrer Johannes Nokelski und Anna Maria Mette. Der Pfarrgemeinderat ist insbesondere davon überzeugt, dass die gemeinsamen Pfarrnachrichten - LiNo genannt - die Gemeinden näher zusammen bringen. In Zeiten ständiger Veränderungen ist es ferner nötig und sinnvoll, schnell und einfach über weitergehende, andere Angebote und Alternativen in der Nähe bzw. im Pastoralverbund informieren zu können.

Anfang November erfolgten im Erzbistum - auch in St. Norbertus - Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen. Bereits am 14. und 16. Dezember fanden die konstituierenden Sitzungen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand statt.